Wappen der Hamburgischen Bürgerschaft

Gerhard Lein MdHB

20.06.2017 06:46

Besuch in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamburg e.V.


Foto (v.l.): Galina Jarkova (Vorsitzende der LJGH e.V.), Ellen Georgy (Geschäftsführerin der LJGH e.V.), Dr. Felix Epstein (Ehrenvorsitzender der LJGH e.V.), Ekkehard Wysocki (SPD-Fraktion), Carola Veit (Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft), Gerhard Lein (SPD-Fraktion) und Miriam Navon (Ehefrau des liberalen Rabbiners Dr. Moshe Navon, in dessen Vertretung)

Es ist mir eine wichtige Herzensangelegenheit, den Verein der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamburg e.V. (LJGH e.V.) zu unterstützen.

Gestern hatten wir - gemeinsam mit der Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit, ein sehr gutes Gespräch mit dem neuen Vorstand. Die Liberale Jüdische Gemeinde ist seit 13 Jahren ein Teil der religiösen Verbände Hamburgs. Die Beziehung gilt es weiterhin zu pflegen. Dafür engagiere ich mich sehr gerne.

Bei der Zusammenkunft unter anderem mit der Vorsitzenden Galina Jarkova, dem Ehrenvorsitzenden Dr. Felix Epstein sowie der Geschäftsführerin Ellen Georgy sprachen beide Seiten über den Beginn des Reformjudentums vor 200 Jahren in Hamburg sowie die Gründung des Vereins im Jahr 2004.

Die Hansestadt hatte bereits von 1817 bis 1938 mit dem Israelitischen Tempel eine Reformgemeinde. Bei ihrer Gründung, vor 13 Jahren hatte die Liberale Jüdische Gemeinde in Hamburg, zwölf Mitglieder.

Heute hat sie bereits mehrere hundert Mitglieder. Im Gegensatz zu der orthodoxen Gemeinde wird in der Liberalen Gemeinde nicht ausschließlich auf Hebräisch, sondern zusätzlich auch auf Deutsch und Russisch gebetet. Zudem beten Frauen und Männer in einem Raum.

An dem Gespräch, in dem es auch um die Finanzierung des Vereins und die damit verbundene Frage nach Vermittlungsmöglichkeiten ging, nahm neben mir in der Funktion als Bürgerschaftsabgeordneter auch Ekkehard Wysocki, SPD, teil.